Termine und Aktuelles

Lunch-Session

26.02.2020
12:00 Uhr

 

Betahaus Hamburg

Die neuen 20er Jahre: Krisen, Innovationen, Überraschungen

Session #1: Lehren aus dem Techlash:
Ideen für eine andere digitale Zukunft

 

Die neue Bucerius-Lab-Reihe zu den 2020er Jahren beginnt am 26. Februar 2020 um 12 Uhr im Betahaus Hamburg. Die Auftaktveranstaltung widmet sich den Folgen von Datenskandalen, fehlender Selbstregulierung und neuen Machtverhältnissen durch die größten Tech-Unternehmen. Unter dem Titel „Lehren aus dem Techlash: Ideen für eine andere digitale Zukunft“ sucht Thomas Ramge (Auftaktredner) nach Alternativen zum Datenkapitalismus-Modell. Der Wirtschaftsjournalist und Autor skizziert in einem Impuls ein postdigitales Zeitalter, in dem mündige, selbstbestimmte Menschen digitale Systeme einsetzen, um bessere Entscheidungen zu treffen, allgemeinen Wohlstand zu fördern und die Demokratie zu stärken. Wäre ein solches Szenario konsensfähig und umsetzbar in einer Gesellschaft, die sich zunehmend spaltet? Welche Voraussetzungen sind nötig – und wer bestimmt den Kurs? Den Auftaktsalon unserer 20er-Jahre-Reihe moderiert Daniel Opper, Leiter des Bucerius Lab.

 

Gäste sind:
Thomas Ramge, Journalist und Autor
Julia Freudenberg, Leiterin der Hacker School
Geraldine de Bastion, Politologin und Digitalberaterin

 

Über die neue Reihe

Was wird uns bewegen, was wollen wir bewegen? In einer neuen Veranstaltungsreihe bringt das Bucerius Lab die Zukunftsthemen des kommenden Jahrzehnts ins Betahaus Hamburg: Wird es ein goldenes oder ein schwarzes Jahrzehnt? Welche Herausforderungen kommen durch Digitalisierung, demographische Veränderungen und die Klimafrage auf unsere Gesellschaft zu, und welche Lösungsansätze gibt es? Welche Innovationen, etwa in der Medizin oder Mobilität, werden das Jahrzehnt prägen, und welche neuen Erfindungen könnten uns alle noch überraschen? Wo leben wir in Zukunft zwischen Smart City und analogem Retreat, wie kommunizieren wir, und welchen Einfluss hat das auf unser kulturelles Leben? Inspiriert von den Leitfragen der Weltausstellung 2020 in Dubai, suchen wir nach den Trends, Herausforderungen und Chancen der kommenden Dekade.

Podiumsdiskussion

 

21.09.2019
16:00 Uhr

 

HU Berlin

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des Creative Bureaucracy Festivals in Berlin statt. Anmeldung:

RÜCKBLICK

Kreative Provinz – warum die Zukunft den Regionen gehören mussg

 

 

In den letzten Jahrzehnten (der „Berliner Republik“) konzentrierte sich die politische, wirtschaftliche, mediale und kulturelle Entwicklung in Deutschland vornehmlich auf große Städte, während das Land zunehmend an Bedeutung verlor. Doch urbane Zentren stoßen – Stichwort Mietpreisexplosion – zunehmend an ihre Grenzen, weswegen viele Städter wieder den Weg raus aufs Land suchen. Gerade um Berlin entsteht derzeit an vielen Orten urban inspiriertes Dorfleben, von dem wir lernen können, neue Wege in der Regionalentwicklung zu gehen. Anderswo brechen dagegen schon die letzten ländlichen Infrastrukturen weg.
Brauchen wir eine Renaissance der Regionen, um die zunehmende Spaltung von Stadt und Land zu überwinden? Wenn ja, wie kann diese aussehen und gelingen? Welche Rolle können dabei technologische Innovationen spielen, welche Akteure sind gefordert und was kann die Politik und Verwaltung ermöglichen? Eine Wiederentdeckung des Landes könnte zum entscheidenden Thema für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft werden.

 

Anke Domscheit-Berg – Bundestagsabgeordnete für Brandenburg in der Linksfraktion, Publizistin, Initiatorin des „Verstehbahnhofs“ in Fürstenberg

Silvia Hennig – Gründerin des Think Tanks neuland21 e.V.

Ulrich Bähr – Initiator des CoWorkLand der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

Klaus Burmeister – Zukunftsforscher, Mitgründer der Initiative D2030 und des Foresight-Labs

Daniel Mack – Politik- und Kommunikations­berater, Hirschen Group

 

Moderation: Daniel Opper, Leiter Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung

Bucerius Lab Workshoptag

 

Mit Christoph Keese

 

Fr, 12.04.2019

Museum der Arbeit

RÜCKBLICK

DISRUPT YOURSELF CAMP –
Wie erfinde ich mich neu im digitalen Wandel?

 

Wenn ein Unternehmen mit einer guten Idee und viel Risikobereitschaft eine gesamte Branche angreift und ihre bestehenden Mechanismen zerstört, sprechen Fachleute von einer Disruption. Digitale Möglichkeiten und künstliche Intelligenz spielen dabei eine immer größere Rolle. Die Effekte einer Disruption spüren vor allem die Beschäftigten in angegriffenen Branchen: Ihre Tätigkeiten könnten entfallen oder von selbstlernenden Maschinen übernommen werden.

Christoph Keese, ehemaliger Chefredakteur von Welt am Sonntag und Financial Times Deutschland, berät Firmen bei ihren Digitalisierungsprozessen. In seinem aktuellen Buch „Disrupt Yourself“ ermutigt er Berufstätige, sich rechtzeitig neu zu erfinden, ehe der eigene Job möglicherweise durch Maschinen ersetzt wird.

+  Christoph Keese im Interview

Rückblick: Bucerius Lab Symposium 2018:

Schafft der Mensch den Menschen ab?

Vom 13.+14. April 2018

 

Die Digitalisierung der Arbeit ist sehr konkret: Menschenleere Fabriken, selbstfahrende Autos, die demnächst tausende Lastwagenfahrer überflüssig machen könnten, Algorithmen, die bereits juristische Fälle recherchieren oder der vollautomatische Check-In am Flughafen – in immer mehr Bereichen wird deutlich, dass die Digitalisierung unsere Arbeitswelt komplett auf den Kopf stellen wird. Was sind die Folgen dieser Transformation, die vom Fabrikarbeiter bis zum Manager jeden betreffen wird? Welche Rolle spielen künftig Menschen und Maschinen – und handeln wir miteinander oder gegeneinander?

 

„Die Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter – Schafft der Mensch den Menschen ab? “ fragte das zweite Bucerius Lab Symposium am 13. und 14. April 2018 im Museum der Arbeit in Hamburg. Es bietet Bürgern und Experten ein Forum zu den Folgen der Digitalisierung. In der Tradition der Zukunftscamps der ZEIT-Stiftung wurde zwei Tage lang ein vielfältiges Programm aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur bestehend aus Vorträgen, Diskussionen, Workshops, Science Slam und Filmen geboten.

 

Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit dem Museum der Arbeit Hamburg und Wissenschaft im Dialog anlässlich des Wissenschaftsjahres 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“.

Zur Konferenz-Webseite: http://www.buceriuslab.de/symposium2018/

Die Videodokumentation der Tagung folgt in einigen Wochen hier an dieser Stelle. 

JETZT IM HANDEL: Malte Spitz Fellowprojekt als Buch im Verlag Hoffmann und Campe: DATEN – DAS ÖL DES 21. JAHRHUNDERTS? Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter.

AM WANDEL DER ZEIT:
DER BUCERIUS LAB BLOG!

(#) Wir fordern digitale Grundrechte: digitalcharta.eu
Diskutieren Sie mit uns auch auf Twitter: #buceriuslab

Lab-Fellows

Derzeit Fellows im Lab: Magdalena Taube,  Johnny Haeusler, Julian Petrin, Malte Spitz, Matthias Spielkamp,  Lorena Jaume-Palasí,

Das Fellow-Programm des Bucerius Lab richtet sich an digitale Querdenker, (Nachwuchs-)Wissenschaftler, Autoren und Künstler, die den öffentlichen Diskurs rund um Chancen, Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten des digitalen Wandels für unsere Gesellschaft bereichern möchten.

DOKUMENTATION

Malte Spitz

Lunch Session #6
Daten, das neue Öl?
Wie sich Macht im digitalen Zeitalter neu ordnet

Lab Lecture #8
Tod durch Tesla, oder: Warum wir eine (andere) Diskussion über Algorithmen brauchen

Lunch Session #4
Digi-Polis: „Smart Cities“ – Utopie oder Bedrohung?

Lab Lecture #5
The Ethics of Virtual Reality

Lab Lecture #2
Mensch und Technik. Ein historisches Triple-A-Rating

Lab Lecture #12
Was wir zu denken wagen! (What we dare to think!)

Martin Fuchs

Lunch Session #5
Der Aufstieg der Bots: Gefahr für unsere Demokratie?

Lunch Session #3
Algorithmic News in the 2016 US Election

Lunch Session #2
Wie die Digitale Ökonomie unsere Welt verändert – und wie wir sie gestalten sollten!

Lab Lecture #3
Wie Algorithmen das Recht und unsere Demokratie herausfordern

Lunch Session #7
Redefining the City

THE YES MEN

Lecture and discussion
THE YES MEN: Inventing realistic utopias for a digital age

Lab Lecture #9
Demokratie und Manipulation im digitalen Zeitaltern

© Norman Posselt

Lab Lecture #6
Politische Mikrostrukturen: Netzprojekte und ihre Regelwerke

Lab Lecture #4
Organisierte Liebe

Lab Lecture #11
Was wir erwarten (können)!

Lab Lecture #10
Lecture zur Zukunft der Arbeit: Was wir fordern! 

Lab Lecture #7
Internet Governance als Thema der Weltpolitik? Wie der Cyberspace zum Raum für globale Diplomatie wird

Lunch Session #1
Das Ende der Arbeit wie wir sie kennen: Sechs Szenarien für Deutschlands Arbeitswelt 2030

Lab Lecture #1
Die Kreative Revolution – oder: Was wir vom Silicon Valley lernen müssen, um in die Wissensgesellschaft zu kommen

Über uns

Das Bucerius Lab ist ein Labor für Zukunftsfragen. Es konzentriert sich auf den digitalen Wandel, der in den letzten Jahren zu einem zentralen Motor gesellschaftlicher, ökonomischer, politischer und kultureller Veränderungen geworden ist. Mit dem Lab schließt die ZEIT-Stiftung nahtlos an die Arbeit der Initiative „.vernetzt# – Wie wollen wir leben?“ an. Neben Veranstaltung wird es viele neue Aktivitäten zum digitalen Wandel geben.
Was bedeutet dieser digitale Wandel für Demokratie, Ökonomie und Kultur, welche Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet er?

Ob die kalifornisch geprägte Digital-Kultur zu einem europäischen Gegenentwurf herausfordert, wie sich die Digitalisierung entwickeln muss, damit sie der gesellschaftlichen Entwicklung nutzt und nicht zur Bedrohung wird, welche „best practices“ sichtbar sind und ob der digitale technische Fortschritt auch zum gesellschaftlichen Fortschritt genutzt werden kann – das unabhängige ergebnisoffene Labor entwickelt dazu eigene Impulse, Debattenbeiträge und Handlungsoptionen und möchte damit den gesellschaftlichen Diskurs bereichern.