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Das Ende der Arbeit wie wir sie kennen:

Sechs Szenarien für Deutschlands Arbeitswelt 2030

Die Digitalisierung verändert bereits heute zunehmend unseren Arbeitsmarkt. Doch wie werden die Folgen für Menschen, Unternehmen und unseren Sozialstaat aussehen, wenn der digitale Strukturwandel in Deutschland erst richtig Fahrt aufnimmt? Welche Arten von Arbeit und Beschäftigung wird es in 15 Jahren noch geben? Wie wird Arbeit organisiert sein? In einem Projekt der Bertelsmann Stiftung und der stiftung neue verantwortung hat eine Gruppe aus 24 Arbeitsmarkt- und Technologie-experten dazu sechs mögliche Szenarien entworfen*. Diese zeichnen ein differenziertes Bild von den Auswirkungen der Digitalisierung: von Deutschland als einer erfolgreichen Ingenieursnation mit bedingungslosem Grundeinkommen bis zu einem digitalen Importland mit niedrigen Löhnen und prekären Verhältnissen. Alle Szenarien machen eines deutlich: Die Digitalisierung übt einen enormen Veränderungsdruck auf Beschäftigte, Arbeitgeber und den Staat aus. Wie werden und wollen wir mit diesem Strukturwandel umgehen und wie könnten wir ihn in eine Chance für alle verwandeln?

Inpuls: Stefan Heumann (stiftung neue verantwortung) und Juliane Landmann (Bertelsmann Stiftung)
Moderation: Matthias Weber (IT’S THE GLUE.)

* Link zur Studie: http://tinyurl.com/gqx9krr

Rückblick

Was bedeutet der Strukturwandel der Arbeitswelt für Hamburg? Im Workshop zur Session wurde mit den Teilnehmern erörtert, welche Erfolgsfaktoren für Hamburg ausschlaggebend sein werden, um die Digitalisierung der Arbeitswelt zu meistern.
Entscheidend ist demnach nicht nur eine funktionierende IT-Infrastruktur bzw. Smart City, sondern eine umfassende Mediennutzungskompetenz und eine stufenübergreifende Bildung, um alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen bei der digitalen Transformation „mitzunehmen“ und sie zu befähigen, diese sowohl privat wie beruflich zu gestalten. Dafür wurden für alle Bezirke soziale Orte wie das Betahaus gefordert, an denen man sich vernetzen und weiterbilden kann. Schließlich wurde eine kluge politische Steuerung angemahnt, die den Übergangsprozess mutig gestaltet, anstatt auf technologische Neuerungen lediglich zu reagieren.
Die Teilnehmer sahen für Hamburg prinzipiell gute Ausgangschancen als dynamische „Medienmetropole“, benannten aber auch Risiken: Der Sprung von der Hafenstadt zum Wissenshafen müsse durch alle Schichten gelingen – und dabei sollte man bereit sein, sich auch von alten Konstanten zu lösen. Hier gilt als große Herausforderung, Berufsgruppen und Schichten, die bisher wenig Berührung mit der Digitalisierung hatten, teilhaben zu lassen und nicht abzuhängen. Hamburg dürfe kein Ort der Teilung werden.
Als Zukunftsrisiko wurden dabei auch die hohen Lebenshaltungskosten benannt, die die Stadt derzeit für Studierende und Kreative unattraktiv machen – zwei Gruppen, die aber derzeit wesentlich den digitalen Wandel prägen und bereit sind, neue Arbeitsformen auszuprobieren. Sie gelten als Pioniere und Multiplikatoren. Ihnen sollte die Stadt bessere Start- und Rahmenbedingungen bieten, damit der digitale Wandel (nachhaltig) gelingen kann.
Diese subjektiven Eindrücke wurden gesammelt und mit den Studienmachern am Nachmittag diskutiert. Die Teilnehmer regten an, die Digitalisierungsstrategie in einem Planspiel für Hamburg zu vertiefen.

betahaus community

Lunch Session #1

23.05.2016

Betahaus Hamburg
Eifflerstraße 43

 

 

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In Kooperation mit:

Betahaus Hamburg