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Schafft der Mensch den Menschen ab? > Programmrückschau

IMPULS

Welche Jobs sind automatisierbar – und wie viele?

Prof. Dr. Ulrich Walwei

Beinahe wöchentlich können wir neue Studien und Umfragen dazu lesen, wie die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichten wird – oder neue entstehen lässt. Die Prognosen gehen weit auseinander und widersprechen sich teilweise grundlegend. Welche Berufe bzw. Tätigkeiten sind also besonders gefährdet? Welche Branchen, welche Länder? Wo entsteht neues Potenzial? Was wird sich unterm Strich verändern? Der Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Ulrich Walwei bringt für uns Ordnung in den Prognose-Dschungel.

KEYNOTE UND PANEL

Käfig oder Befreiung?
Ethische Fragen von KI und der Zukunft der Arbeit

Prof. Dr. Petra Grimm // Im Anschluss Panel:
Prof. Dr. Petra Grimm, Prof. Dr. Kerstin Jürgens,
Prof. Dr. Torsten Meireis // Moderation: Julia Gundlach

Noch immer ist unsere Gesellschaft geprägt von einer protestantischen Arbeitsethik, bei der Erwerbsarbeit im Mittelpunkt des Lebens steht. Doch was passiert, wenn Maschinen können, was wir tun und eben diese zentrale Rolle in unserem Leben entfallen könnte? Eine Reihe ethischer Fragen entsteht: Was bedeutet uns (Erwerbs-)Arbeit? Wie können wir Arbeit und Sinngebung auch anders denken? Welche Rolle spielen dabei intelligente Maschinen?
Und brauchen wir für deren Einsatz ganz neue Maßstäbe – und ethische Grenzen? Wie könnte eine gelingende Gesellschaft mit Menschen und Maschinen und vielleicht viel mehr freier Zeit aussehen?

GESPRÄCH

Was von der Arbeit übrig bleibt oder: Digitalisierung ist unsere
größte Kulturleistung

Yvonne Hofstetter, Prof. Dr. Jochen Steil
Moderation: Jan Ehlert

Elon Musk, einer der größten Technikenthusiasten des Silicon Valleys, warnt zugleich, Künstliche Intelligenz sei „das größte Risiko für unsere Zivilisation“. Die Entwicklung, die wir gerade erst erkunden, ist ambivalent: Einerseits schlummern darin große Risiken für unsere Zivilisation – Überwachung, Ersetzung, Vertrauensverlust, Fremdsteuerung. Und auf der anderen Seite stellen Digitalisierung, Robotisierung und Künstliche Intelligenz wahrscheinlich unsere bisher größte Kulturleistung dar. Wie nutzen wir diese also im Sinne der Menschheit? Und was müssen wir dafür in Europa tun: politisch, technisch und gesellschaftlich? Womöglich wird es eine ebenso große Kulturleistung sein, mit dieser Technik verantwortungsvoll und mündig umzugehen.

PANEL

Humans as a service – Versprechen und Tücken der „Gig Economy“

Verena Bader, Daniel Barke, Jeremias Prassl
Moderation: Christina Schildmann

Eine „Revolution des Teilens“ und den Aufbruch in eine neue Dimension selbstbestimmter Arbeit – so nennen es die einen. Einen „digitalen Taylorismus“ und einen arbeitsrechtlichen „wilden Westen“ nennen es die anderen: Worum geht es nun wirklich bei „Crowdworking“, „Gig Economy“ oder „Collaborative Economy“? Was sind Treiber, Mechanismen und Logiken hinter dem Phänomen – was die Chancen, Risiken und Nebenwirkungen?

LESUNG UND GESPRÄCH

„Kraft“

Jonas Lüscher, Prof. Dr. Torsten Meireis,
DDr. Christoph Thun-Hohenstein // Moderation: Jan Ehlert

Richard Kraft ist Rhetorikprofessor in Tübingen. Er ist unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat aber womöglich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden: Sein alter Weggefährte István, Professor an der Stanford University, lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. In Anlehnung an Leibniz‘ Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft in einem 18-minütigen Vortrag begründen, weshalb alles, was ist, gut ist und wir es dennoch (technisch) verbessern können. Für die beste Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt. Damit könnte Kraft ein neues Leben beginnen – wenn er sich auf die Logik des Silicon Valleys einlässt.
Für seinen Roman „Kraft“ wurde Jonas Lüscher 2017 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Im Anschluss an die Lesung diskutieren wir über die Hybris des Silicon Valleys, und welche europäischen Werte wir dem entgegensetzen können.

OPENING KEYNOTE

Technology vs. Humanity?
Die Gelegenheiten und Herausforderungen der nächsten 10 Jahre

Gerd Leonhard
Moderation: Daniel Opper

Der digitale Fortschritt beschleunigt sich rasant: Was gestern noch Science Fiction war, wird immer schneller Realität. Die zunehmende Konvergenz von Mensch und Maschine könnte unsere Gesellschaft in den nächsten 10 Jahren mehr verändern als in den 300 Jahren zuvor. Nun kommt es darauf an, wie wir diese Technologien nutzen: Überlassen wir das Feld großen Technologiefirmen, die mitunter selbstherrlich das Werkzeug zum Sinn selbst erklären, oder entwickeln wir als Gesellschaft eine globale Ethik für einen humanen Einsatz von Technologie? Was bedeutet das für unsere Zukunft, für unsere Arbeit, unsere Kultur, unsere Wirtschaft? Wie finden wir die richtige Balance zwischen Mensch und Maschine? Der Futurist, TED-Talker und CEO des Think Tanks „Futures Agency“ führt mit den großen Entscheidungsfragen in den zweiten Tag des Symposiums ein.

IMPULS UND PANEL

Verschwinden die Arbeiter, wenn die Arbeit verschwindet?

Prof. Dr. Harald Welzer // Im Anschluss Panel:
Katja Kullmann, Prof. Dr. Ulrich Walwei und Prof. Dr.
Harald Welzer // Moderation: Götz Hamann

Der polnische Philosoph Stanislaw Lem prägte einst den Satz: „Jede Arbeit, die auch von einer Maschine erledigt werden könnte, ist des Menschen unwürdig.“ Selbstlernende Maschinen bringen nun die Verheißung mit sich, dass wir künftig gar nicht mehr arbeiten müssen. Wird die immer wieder enttäuschte Hoffnung auf ein Ende der entfremdeten Arbeit durch die Digitalisierung nun eingelöst?
Oder wird die Fremdsteuerung durch Maschinen vielmehr eine neue Stufe erreichen? Kurz: Was ist die Dialektik der neuen Arbeitsverhältnisse? Und wie gehen wir mit der subjektiven, unsichtbaren Seite der Arbeit um, die für die meisten Menschen immer noch den Mittelpunkt ihres Lebens ausmacht?

IMPULS UND GESPRÄCH

„Wieder normal statt total digital! – Eine Brandrede“

Wolf Lotter
Im Anschluss Gespräch: Wolf Lotter,
Prof. Dr. Armin Nassehi // Moderation: Christine Watty

Der Essayist und Publizist Wolf Lotter fordert eine Erdung der Debatte: Weder sollten wir den digitalen Evangelisten noch den Alarmisten folgen! Digitalisierung als neuester Schritt in der Kette der Automatisierung ist wichtig und nicht zu unterschätzen, allerdings darf daraus auch nicht jener allumfassende „Digitalismus“ werden, der blinde Glaube an den Fortschritt. Jeder Innovationsschritt braucht mehr Nüchternheit, eine Balance zwischen Möglichem und Erwartbarem. Eine humane digitale Transformation ist vor allen Dingen eine kulturelle und soziale Innovation. Wenn Routinearbeit durch die digitale Automation verlorengeht, was bleibt den Menschen? Wird Arbeit nur als Erwerbsarbeit definierbar sein? Und wie sehr muss sich unsere (ganz spezifisch deutsche) Fleißkultur ändern, damit wir das alles hinkriegen? Darüber diskutieren Wolf Lotter und der Soziologe Armin Nassehi im Anschluss an Lotters „Brandrede“.

PANEL

Technology vs. Humanity?

Gerd Leonhard, Harald Neidhardt, Tim Renner

Überlassen wir das Feld großen Technologiefirmen, die mitunter selbstherrlich das Werkzeug zum Sinn selbst erklären, oder entwickeln wir als Gesellschaft eine globale Ethik für einen humanen Einsatz von Technologie? Was bedeutet das für unsere Wirtschaft, Arbeit, Kreativität und Kultur? Welche Zukunft ist erstrebenswert? Und welche Weichen müssen wir dafür politisch stellen?

PANEL IM RAHMEN DER LANGEN NACHT DER ZEIT

Frei oder prekär – Wie gestalten wir die digitale Arbeitswelt fair?

Timo Daum, Steven Hill (USA), Dr. Constanze Kurz
Moderation: Dr. Heinrich Wefing

Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ sieht ein Recht auf Arbeit für alle Menschen vor. Doch was passiert, wenn Maschinen unsere Arbeit übernehmen (können) und klassische Jobs verschwinden? Brauchen wir dann noch ein Recht auf Arbeit, oder ist das ein Anachronismus? Wie organisieren wir die verbleibende Arbeit und wie schaffen wir faire Bedingungen in neuen Digitalberufen und in der „Gig Economy“? Brauchen wir neue Rechte und Regeln, ein Grundeinkommen oder eine Robotersteuer, um den digitalen Kapitalismus human zu gestalten? Was müsste dazu in einer digitalen Grundrechtecharta stehen?

Einführungsvortrag

Wer arbeitet in Zukunft?
Menschen, Maschinen oder
Menschmaschinen?

Prof. Dr. Martina Heßler

Mit der Industrialisierung begannen die Menschen Maschinen zu nutzen, die sie bei der Arbeit unterstützen. Viele Berufe sind seit dem schon überflüssig geworden. Doch nun steht uns eine womöglich noch gravierendere Neuverteilung von Arbeit zwischen Menschen und Maschinen bevor:
Intelligente Maschinen als „Kollegen“, „Assistenten“ und „Kontrolleure“ sind eine nicht minder bedeutende, wenn nicht die Herausforderung der Digitalisierung. Wer macht was? Wer entscheidet? Wer hat welche Kompetenzen? Wer wird in Zukunft arbeiten? Die großen Fragen zu Beginn.

AUFTAKTPANEL

Die Digitalisierung der Arbeit – Was steht zur Disposition?

Prof. Dr. Michael Decker, Prof. Dr. Martina Heßler,
Dr. Constanze Kurz, Prof. Dr. Jochen Steil,
Prof. Dr. Ulrich Walwei // Moderation: Daniel Opper

Was von dem, das wir heute „Arbeit“ nennen, steht künftig durch die Automatisierungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und Robotik zur Disposition? Was ist technisch möglich und wer profitiert? Was sind die Folgen einer Transformation, die vom Fabrikarbeiter bis zum Manager jeden betreffen wird? Liegt in ihr die historische Möglichkeit, den Menschen von der Arbeit zu befreien?

KEYNOTE UND GESPRÄCH

Die digitale Transformation – Wie kann sie uns gelingen?

Christoph Keese // Im Anschluss Diskussion:
Christoph Keese, Thomas Voigt
Moderation: Götz Hamann

Deutschland wird oft als „digitales Entwicklungsland“ bezeichnet, das die Zeichen der Zeit verschläft und sich auf alten Erfolgen des Wirtschaftswunders ausruht. Es scheint, als würde die Zukunft heute anderswo erfunden. Was können Google, Amazon und Tesla, was Volkswagen, Rewe und Bosch nicht können? Wie können wir den „Disruptionen“ der Digitalisierung erfolgreich begegnen – als Volkswirtschaft, als Unternehmer und als Individuen? Welche Haltung und Kultur ist nötig, damit uns der Wandel gelingt? Und warum tun wir uns so schwer damit?

PANEL

Wie wollen wir arbeiten?
So tickt Hamburg!

Robert Beddies, Prof. Dr. Ulrich Reinhardt,
Dr.-Ing. Robert Weidner // Moderation: Melanie Stein

Unter dem Motto „So tickt Hamburg – 77 Fragen an die Zukunft“ befragte die „Stiftung für Zukunftsfragen“ Bürger, was sie über ihre Zukunft und neue Technologien denken, und wie sie künftig arbeiten wollen. Neue Formen des digitalen Arbeitens und Wirtschaftens entstehen in der Hansestadt an vielen Stellen: In Coworking-Spaces wie dem Betahaus, in Start-Ups und in Unternehmen. Wohin gehen die Trends? Was kommt, was bleibt, was ist uns wichtig? Ist Hamburg fit für die digitale Zukunft?

IMPULS UND PANEL

Künstliche Intelligenz, selbstlernende Roboter – was ist Science Fiction, was Realität?

Dominik Bösl, Thomas Ramge, Malte Spitz
Moderation: Katharina Heckendorf

2017 besiegte das Computerprogramm „AlphaGo“ den weltbesten Go-Spieler Ke Jie. Ansonsten kann „AlphaGo“ aber nichts. Spezialisierte Systeme, die maschinelles Lernen und neueste Entwicklungen bei der Künstlichen Intelligenz (KI) nutzen, sind bereits Realität. Allgemeine, dem Menschen ähnliche KIs, wie der melancholische Star Trek-Offizier „Data“, personifiziert hat, bleiben auf absehbare Zeit Science Fiction. Was gibt es bereits tatsächlich in der Welt von KI und Robotik und wo stößt die Technologie an ihre Grenzen? Was zeichnet den Menschen aus, was Maschinen niemals lernen können?

„KI-uiz“ – Das robotronische
Pubquiz für Menschen und
Maschinen

Moderation: Tom Zimmermann

Das Kneipenquiz von Tom Zimmermann und Darren Grundorf ist Kult in Hamburg. Dieses „Special“ richtet sich an alle, die die Farben von Google auswendig kennen, Pi auf 30 Nachkommastellen berechnen können, „AlphaGo“ im Schlaf schlagen und wissen, ob Androiden von elektrischen Schafen träumen. Okay, die Fragen für menschliche Teilnehmer werden vielleicht nicht ganz so hart. Spaß und „Heureka!“ garantiert!

KINO

Flexibles Flimmern

Ex Machina – Alex Garland, UK 2015

Die nahe Zukunft. Im Haus eines talentierten Internet-Millionärs wird ein junger Wissenschaftler Teil eines sehr speziellen Experiments. Er soll die Fähigkeiten einer künstlichen Intelligenz testen, die sich unter der Hülle einer Roboterfrau verbirgt. Doch schon bald mündet der Versuch in ein Duell, in dem die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen und die Frage aufkommt, was einen Menschen zum Menschen macht. Wie aufrichtig können die Gefühle eines Roboters sein? Ein futuristisches, erotisches Kammerspiel über moralisches Handeln von Menschen und Maschinen.

BARCAMP

Desirable Futures – Wie wollen wir digital arbeiten und leben?

Impuls: Harald Neidhardt
Moderation: Martin Gora

Die Digitalisierung stellt unsere Arbeitswelt auf den Kopf. Wir können dies geschehen lassen oder selbst mitwirken, indem wir fragen: Was wäre denn eine erstrebenswerte und keine erschreckende digitale Arbeitswelt? Und wie können wir uns diese „erarbeiten“? Im Stil einer Barcamp-Unkonferenz können alle Teilnehmer eigene Themen und Fragen einbringen, die zu Beginn des Workshops gesammelt werden.
Ziel ist es, erstrebenswerte Zukunftsbilder, Wege und Forderungen zu formulieren, die Teil des Kongress-Fazits werden.

PANEL

Der zerstörerische Traum vom digitalen Fortschritt?

Erik Händeler, Prof. Dr. Niko Paech
Moderation: Christoph Twickel

Unser westlicher Lebensstil ist verlockend, aber – nicht nur – ein ökologisches Desaster. Die Digitalisierung verschlimmert die Lage, statt sie zu verbessern, sagt der Postwachstumsökonom Niko Paech. Doch wie gestalten wir dann eine lebenswerte Zukunft? Der Volkswirt Erik Händeler sieht Fortschritt und Wachstum als Wellenbewegungen, und die Digitalisierung der Wissensarbeit führt potenziell zu einem neuen Zyklus des Wachstums, den wir konstruktiv nutzen können. Doch dafür müssen sich unsere Gesellschaften anpassen – und wir brauchen eine gemeinsame Vorstellung, wie wir arbeiten und wirtschaften wollen. Wie schaffen wir also ein gutes Leben im digitalen Kapitalismus?

PANEL

Was wir können müssen!

Verena Gonsch, Dirk Hartung, Dr. Ole Keding, und Marc- Sven Kopka // Moderation: Corinne Möller

Berufsbilder, die nicht verschwinden, werden sich radikal wandeln. Was bedeutet das für Schule, Ausbildung, Universitäten, für Firmen und uns Menschen? Was muss man künftig können, um fit zu sein für die digitale Arbeitswelt, in der wir Hand in Hand mit intelligenten Maschinen arbeiten werden? Welche Qualifikationen zählen, welche Einstellung zur Arbeit ist wichtig und wie bleiben wir wandlungsfähig?

IMPULS UND PANEL

Wie machen wir die Zukunft erlebbar?

Amelie Klein, Prof. Dr. Rita Müller,
DDr. Christoph Thun-Hohenstein, Dr. Gabriele Zipf
Moderation: Jan Ehlert

Schafft der Mensch den Menschen ab? Wie verändern Künstliche Intelligenz und Robotik unsere Arbeitswelt?
Wie könnte unsere Zukunft aussehen? Diese Fragen beschäftigen nicht allein Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, sondern auch Kunst- und Kulturschaffende. Was kann das Medium Ausstellung, was können Kunst und Design zu der Debatte beitragen? Kann es uns helfen, eine bessere Welt zu imaginieren? Und kann man Zukunft überhaupt ausstellen? Darüber diskutieren Ausstellungsmacher, die ganz unterschiedliche Wege gehen, um Zukunft erlebbar zu machen.
Der Programmpunkt bietet zudem einen Ausblick auf ein Ausstellungsprojekt, das zum gleichen Thema als Kooperation zwischen Bucerius Lab und dem Museum der Arbeit, Hamburg, ab Herbst 2018 geplant ist.

ABSCHLUSSPANEL

Digitale Arbeit – Eine globale Herausforderung?

Prof. Mark Graham (GB), Steven Hill (USA).
Moderation: Dr. Anna Hofmann

Digitalisierung ist ein globales Phänomen, das das Leben in den USA genauso verändert, wie in Hamburg, Indien oder Afrika. Doch die Effekte sind nicht überall die gleichen. Neue Jobs und neue Arbeitsformen entstehen auf ganz unterschiedliche Weise. Welche Länder und Regionen profitieren vom digitalen Wandel, welche verlieren? Was können wir international voneinander lernen?

KINO

Flexibles Flimmern

Ghost in the Shell – Mamoru Oshii JP, 1995, 79 Min.

Basierend auf dem Kult-Manga von Masamune Shirow erzählt der Anime die Geschichte von Major, einer einzigartigen Mensch-Maschine, die in einer dystopischen Zukunft eine Sondereinheit der Polizei anführt. Das Gehirn menschlich, der Körper (Shell) ein fast unbesiegbarer Roboter. Doch woher stammt Major? In Tagträumen scheinen Fragmente eines früheren Lebens auf. Gab es das, ein Leben außerhalb der Hülle? Hat man den Menschen abgeschafft, um die perfekte Maschine zu bauen? Oder ist es der logische nächste Schritt der Evolution, dass Menschen und Maschinen verschmelzen? 2017 wurde die Geschichte neu verfilmt, wir zeigen das psychologisch tiefgründige Original aus dem Jahr 1995.

Das Bucerius Lab ist eine Initiative der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius zu Grundfragen des digitalen Wandels.

Das Symposium ist ein Kooperationsprojekt der ZEIT-Stiftung mit Wissenschaft im Dialog und dem Museum der Arbeit, Hamburg, im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018. Weitere Partner sind die Hans-Böckler-Stiftung (Panel), Flexibles Flimmern (Kino), Das Kneipenquiz (KI-Quiz) sowie Ausstellungspartner der MS Wissenschaft und VRHAM2018

TEAM BUCERIUS LAB
Leitung und Konzeption: Daniel Opper
Programmgestaltung: Dr. Anna Hofmann (Programmleiterin
Wissenschaft und Forschung), Mirjam Büttner (Referentin Bucerius
Lab), Daniel Opper (Leitung Bucerius Lab)
Kommunikation: Frauke Hamann, hamann@zeit-stiftung.de
Organisation: Mirjam Büttner
Design: Gabriel Krauch
Veranstaltungsmanagement: Elisa Schulze

TEAM WISSENSCHAFT IM DIALOG
Projektleitung Wissenschaftsjahr: Martin Gora
Programm und Exponate MS Wissenschaft: Maren Grüber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Dorothee Menhart
Online-Redaktion: Katja Machill

TEAM MUSEUM DER ARBEIT
Projektleitung: Prof. Dr. Rita Müller
Koordination: Dr. Sandra Schürmann
Technik: Janine Bartsch, Paul Kuschmann, Mihail Lalenko
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit:
Jan Lorenzen, Matthias Seeberg

Filmprogramm: Holger Kraus, Flexibles Flimmern, Panel der Hans Böckler Stiftung: Christina Schildmann Pub-Quiz: Tom Zimmermann, www.daskneipenquiz.de
VR-Experiences: Ulrich Schrauth,VRHAM2018
Redaktion: Daniel Opper, Mirjam Büttner

Eine Initiative der 
Zeit Stiftung
Wissenschaft im Dialog
Im Rahmen des: